Hebammenhilfe

In der Schwangerschaft

Hebammen sind gemäß Berufsverordnung dazu berechtigt, eine normal verlaufende Schwangerschaft eigenständig und selbstverantwortlich zu begleiten. Bei Abweichungen arbeiten wir mit dem/der betreuenden Gynäkologen/in zusammen. Sei es, dass Sie von typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Erbrechen, Sodbrennen, Wassereinlagerungen (Ödemen) oder schlimmeren Problemen, wie vorzeitigen Wehen, hohem Blutdruck, oder Ähnlichem geplagt werden — immer ist auch Ihre Hebamme Ihre Ansprechpartnerin!

Wir helfen Ihnen gerne mit naturheilkundlichen Mitteln, Ernährungsberatung, Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie, etc. — oder wir haben einfach nur ein offenes Ohr für Sie! Selbstverständlich können Sie von uns auch alle — oder auch nur einzelne — Mutterschafts- (Für- bzw.) Vorsorgeuntersuchungen machen lassen.

Genauso wie Ihr(e) Frauenarzt/-ärztin werden wir Urin, Blutdruck, Gewicht, die Herztöne des Babys (zum späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft auch mit einem Herzton-Wehen-Schreiber, einem sog. CTG) kontrollieren und all Ihre Fragen in Ruhe beantworten.

Für die vorgesehenen drei Ultraschalle oder andere freiwilligen Untersuchungen — wie Fruchtwasseruntersuchungen, spezielle Fehlbildungsultraschalle oder einem Zuckerbelastungstest — machen Sie dann jeweils einen Termin mit Ihrem(r) Gynäkologen/in aus.

Bei der Geburt

geburt

Um sich etwas mehr kennen zu lernen, wichtige Fragen etc. zu besprechen, den Ablauf von Wochenbettbegleitung, Vorsorge Akupunktur zu erläutern möchte ich gerne 2 Vorgespräche mit Ihnen durch führen.Es sollte genügend Raum sein ,um sich mit allen für Sie wichtigen Theman / Fragen auseinander setzen zu können.

Diese Treffen dienen auch dazu,  auch gerne  mit Ihrem Partner über bestehende Befürchtungen/Ängste zu sprechen und ggf. Wünsche bezüglich der Geburt fest zu halten. So baut sich ein gegenseitiges Vertrauen auf, das im Geburtsverlauf äußerst wichtig ist. Denn somit bekommt Ihre Geburt eine sichere, vertrauensvolle Basis, und Ihr Geburtserlebnis kann dadurch einzigartig werden!

„So viel wie nötig, aber so unauffällig wie möglich“

Aufgrund der dramatischen Veränderungen im Belegsystem,den steigenden Haftpflichtprämien, dem enormen Druck im Haftungsrecht bin ich, ab dem 1.1.2018 nach fast nun 25 Jahren in der Geburtshilflichen Tätigkeit aus dem Belegsystem ausgestiegen!

Ich bin dankbar für soviele wundervolle bereichernde Geburten die ich begleiten durfte.

Im Wochenbett

Das Wochenbett beginnt unmittelbar nach der Geburt Ihres Kindes und dauert etwa zwölf Wochen an. (siehe auch „Kosten“) Bis zum zehnten Tag nach der Geburt haben Sie Anspruch auf Hebammenhilfe — bei Problemen auch darüber hinaus.

In den ersten Tagen nach der Geburt werden wir Sie falls nötig täglich besuchen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. So werden wir u. a. Ihren Gesundheitszustand und den Ihres Kindes beurteilen, die Wundheilungsvorgänge und Nabelabheilung kontrollieren, Ihnen individuell gezielte Still- und Ernährungsvorschläge für Ihr Kind und Sie selbst geben.

Unser Ziel dabei ist es, Ihr Vertrauen in Ihre Mutter- bzw. Elterninstinkte zu wecken und zu stärken, und Sie von einer Mutter-Kind-Einheit bzw. einer Paar-Zweiheit zu einer eigenständigen, liebevollen Familien-Dreiheit hin zu geleiten!